UNCURATED

Eine Galerie. 180 Quadratmeter. 4 Räume. 4 Künstler. In UNCURATED prallen vier unterschiedliche künstlerische Visionen aufeinander und treten dabei in einen Dialog. Je ein Künstler bespielt einen Raum der Galerie mit seinen Werken und wird dabei selbst zum Kurator. Die Œuvres stehen zunächst in keinen thematischen oder stilistischen Bezügen zueinander. UNCURATED verfolgt einen experimentellen Ansatz: sich der in der Kunstwelt vorherrschenden Neigung einer thematisch oder stilistisch stringenten Kuration zu entziehen. Was passiert, wenn sich Galerist und Kuratoren aus den klassischen Kurationsprozessen zurückziehen? Welche Bezüge werden sich zwischen den Künstlern und ihren Arbeiten ergeben? Inwiefern werden sich die Werke gegenseitig beeinflussen und verändern? Kann das dezidierte Nicht-Kuratieren – das Abwarten zufällig erzeugter Relationen – nicht auch eine Form des Kuratierens sein? Mit dieser Ausstellung möchten wir kanonisch tradierte Ausstellungs- und Präsentationsweisen der Kunstwelt neudenken, und dabei vier herausragenden Künstlern die Möglichkeit einer diversifizierten Präsentation ihres Werkes geben. Sammlern und Kunstbegeisterten möchten wir einen intimeren und intensiveren Einblick in das jeweilige Œuvre eröffnen.

JOSEPH LEE, TAMARA MULLER, TONINO MATTU, VALENTINA MURABITO

20 März bis 16 Mai 2020
Vernissage Donnerstag 19 März 19 bis 22 Uhr

One gallery. 180 square meters. 4 rooms. 4 artists. In UNCURATED, four different artistic visions collide and enter into a dialogue. Each artist presents a selection of his works in a room of the gallery and becomes a curator himself. Initially, the œuvres are not related to each other neither thematically nor stylistically. UNCURATED pursues an experimental approach: to elude the prevailing tendency in the art world to curate in a thematically or stylistically stringent manner. What happens when the gallerist and curators withdraw from the classical curatorial processes? What interrelations will arise between the artists and their works? To what extent will the different works influence and change each other? Can the decidedly non-curating – the awaiting of randomly generated relations – not also be a form of curating? With this exhibition, we would like to rethink canonically transmitted exhibition and presentation methods of the art world, and thereby give four outstanding artists the opportunity of a diversified presentation of their work. With this in mind, we would like to offer collectors and art enthusiasts a more intimate and intensive insight into the respective œuvre.